Anja Pawel

Anja Pawel studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Braunschweig und Berlin. Sie ist Stipendiatin im Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“ der HU Berlin und promoviert zum Thema  der „Wechselbeziehung von Bild und Tanz im frühen 20. Jahrhundert“. Darin wird die These vertreten, dass bildnerische Formen Tanzbewegungen bzw. die choreografische Arbeit des Tänzers beeinflussen und wiederum die leiblichen Grundbedingungen des Tanzes die Arbeit des Künstlers in Hinblick auf ein verändertes Körperverständnis bzw. ein neues Formverstehen prägen.

Publikationen

Aufsätze

»Sound Waves, Light Waves, Dance Waves« Agnieszka Brezanskas Abstraktionsverfahren von Tanzfotografien aus der Jahrhundertwende, in: Et in Imagine Ego. Facetten von Bildakt und Verkörperung. Festschrift für Horst Bredekamp, hg. v. Ulrike Feist und Markus Rath, Berlin 2012, S. 423-440.

Dancing like Mondrian paints. The Interaction of Dance and abstract Art, in: Vision in Motion. Streams of Sensation and Configurations of Time, hg. v. Michael Zimmermann, Zürich/Berlin 2016, S. 271-286.

Kleinere Arbeiten

Objekttext: Richard Buckminster Fullers „Jitterbug Transformation“ in: +ultra. gestaltung schafft wissen, Ausst. Kat., hg. v. Nikola Doll/Horst Bredekamp/Wolfgang Schäffner, Leipzig 2016.

Rezension: Jahn, Tessa; Wittrock, Eike; Wortelkamp, Isa (Hrsg.): Tanzfotografie. Historiografische Reflexionen der Moderne. TanzScripte 36, Bielefeld 2015. In: H-ArtHist, 19.12.2016. <http://arthist.net/reviews/14432>.